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17. September 2012   Wirtschaft

Alarmstufe gelb

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Die Rezessionsgefahr in Deutschland ist für Oktober deutlich angestiegen. Der IMK-Indikator verdoppelte sich beinahe gegenüber der August-Prognose.

Die Rezessionswahrscheinlichkeit für Deutschland hat sich merklich erhöht. Der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) verzeichnete für Oktober einen Anstieg auf 32,6 %. Damit ist die Rezessionswahrscheinlichkeit in diesem Jahr das erste Mal über die 30 %-Marke gestiegen. Das bedeutet für die Ampeleinteilung des IMK Konjunkturindikators einen Sprung von grün (keine Rezession) auf gelb (unsichere Lage). Für November prognostiziert das IMK eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 15,2 %. Die Ergebnisse des Indikators basieren auf dem Datenstand von Anfang September. Im August lag die Oktober-Prognose noch bei einer Rezessionswahrscheinlichkeit von 17,5 %. Für September sank der IMK Konjunkturindikator auf 18,8 %, im August lag er für denselben Monat noch bei 22,8 %.

Laut IMK spiegelt sich in der aktuellen Prognose vor allem wider, dass sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft weiter verschlechtert hat. Das zeigt zum Beispiel der ifo Geschäftsklimaindex, der seit Mai 2012 deutlich sinkt. In solch einem schlechten Umfeld bekomme das nach wie vor sehr niedrige Zinsniveau ebenfalls eine negativere Bedeutung für die Konjunktur, so das IMK. Die nächste Neuberechnung des IMK Konjunkturindikators erfolgt Mitte Oktober.

Stephanie Wente, Redaktion AnlegerPlus



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